Tornado über Bad Salzuflen richtet zahlreiche Schäden an!

Samstag, 28. August 2010 von Drewes

Am Donnerstag, den 26. August 2010 hinterließ ein Tornado (Windhose) in Teilen des Stadtgebietes von Bad Salzuflen eine Spur der Verwüstung. Gegen 19:30 Uhr zog er von Wülfer ausgehend seine Bahn über Schötmar, Ehrsen-Breden Richtung Grastrup und Retzen. Erhebliche Schäden wurden hauptsächlich im Bereich Ehrsen, Grastrup und Retzen verursacht. Zahlreiche Bäume wurden wie Streichhölzer umgeknickt oder fielen einfach komplett mit Wurzeln um. Viele Dächer von Wohnhäusern wurden teilweise abgedeckt. Glücklicherweise wurden hier weder Menschen noch Tiere verletzt. Der Sachschaden ist erheblich.

Weitere Folgen des Tiefdruckgebietes “Cathleen” waren zahlreiche vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Im OT Wüsten wurde ein Stoppelfeld nahezu in Kellerräumen von Wohnhäusern wiedergefunden. Die Keller der Wohnhäuser standen teilweise bis zu 1,50m voll mit Schlamm. Die Alarmierung der Einsatzkräfte begann um 19:48 Uhr. Nach und nach wurden alle Löschgruppen und Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzuflen alarmiert um Keller von Wohnhäusern leer zu pumpen oder Straßen zu säubern. Teilweise mussten einige Straßen abgesperrt werden, da zu viele und zu große Bäume umgefallen waren. Zum Teil konnten einige  Straßen nicht gereinigt werden,  da diese zur Einsatzzeit noch reißende Flüsse waren. Der letzte Einsatz war gegen 2 Uhr am Morgen beendet. Die Koordiation der diversen Einsatzstellen erfolgte durch die Einsatzzentrale der Feuerwache Bad Salzuflen unter Leitung des diensthabenden Kommandodienstes BOI Siegfried Wrobel. Im Einsatz waren ca. 110 ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr.

Aktuelle Information Ihrer Feuerwehr !!!

Donnerstag, 12. August 2010 von Drewes

Brandtote sind Rauchtote

Aus aktuellem Anlass (Einsatz “Mittelbrand kritisch” vom 09.08.2010) möchten wir Sie zum Nachdenken anregen.

          

 Hier können Sie sehen, wie schnell ein Rauchmelder Alarm schlägt!!!

Jeden Monat verunglücken rund 40 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Die jährlichen Folgen in Deutschland: Rund 500 Brandtote, 5.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. In den meisten Bundesländern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben.

Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Mei-nung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.

Hier können Sie sich eine Präsentation anschauen, die zeigt wie enorm wichtig Rauchmelder sind: RRL-2009

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/ (Quelle)

Lehrgang Absturzsicherung

Samstag, 26. Juni 2010 von Krueger

An den vergangenen beiden Wochenenden nahmen 11 Mitglieder des Löschzuges Schötmar / Werl-Aspe unter Leitung des HBM Axel Sander, an einem Grundlehrgang Absturzsicherung teil.

Aus der Einsatzerfahrung ist bekannt, dass sich Feuerwehrangehörige bei Durchführung von Einsatzmassnahmen in einsturz- und absturzgefährdeten Bereichen bewegen müssen. Wie bedeutungsvoll die Gefahr des Absturzes von Angehörigen der Feuerwehr geworden ist, wird dadurch deutlich, dass die Absturzsicherung in die FwDV 1 aufgenommen wurde.

An den beiden Wochenenden wurden den Teilnehmern die Grundsätze der Absturzsicherung in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten erläutert. Dazu gehörten die Rechtsgrundlagen, Gerätekunde, Verhalten in Notsituationen und natürlich Knoten und Stiche – die hier besonders wichtig sind und jeder FW- Angehöriger eigentlich im „Schlaf“ können sollte, da viele der Knoten im Ernstfall über den Ausgang eine Rettungs- / Sicherungsaktion entscheiden können.

Bei den praktischen Übungen wurden die Einsatzmöglichkeiten der Gerätesätze der FFW Bad Salzuflen gezeigt, die auf den hauptamtlichen Fahrzeugen HLF und der TLK verlastet sind. Dabei wurde eine Person mit der Schleifkorbtrage aus dem 2. OG gerettet, wobei verschiedene Abseilgeräte, unter anderem ein Rollgliss, zum Einsatz kamen.

Desweiteren wurde das erlernte an einem Baukran in Knetterheide getestet. Hier wurde einmal mehr deutlich wie wichtig eine gute Zusammenarbeit beim Vorsteigenden- und dem Sichernden- Feuerwehrmann erforderlich ist. Der Baukran wurde von außen erklettert. Hierbei konnte jeder selbst für sich erkennen wo die eigenen Limits sind und wie anstrengend eine solche Aktion im Ernstfall sein kann. Nach bestandener schriftlicher Prüfung, wurde dieser Lehrgang mit dem Ziel beendet, das erlernte in weiteren Trainingstagen zu festigen und auszubauen.

Artikel von Thomas Stock, Löschzug Schötmar / Werl-Aspe

Interschutz 2010

Sonntag, 13. Juni 2010 von Welslau

Mehr als 1 350 Aussteller aus 46 Nationen hatten auf der alle fünf Jahre stattfindenden INTERSCHUTZ ihre Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Mit rund 90 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche belegte die INTERSCHUTZ das komplette Messegelände. An den sechs Tagen besuchten 125 000 Menschen die INTERSCHUTZ. Auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzuflen waren vor Ort.

Feuerwehr Bad Salzuflen wird digital alarmiert!

Donnerstag, 20. Mai 2010 von Drewes

Seit Dienstag, den 18. Mai 2010 wird die Feuerwehr Bad Salzuflen von der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle Lippe ausschließlich digital alarmiert.

Die Animation wurde zur Verfügung gestellt von Thomas Stock, LZ Schötmar-Werl-Aspe. Vielen Dank!

Die digitale Alarmierung löst das bisherige analoge Alarmierungssystem ab. Neben vielen weiteren Vorteilen ist die Entlastung des 4m-Sprechfunkkanals als sehr wichtig hervorzuheben. Die analoge Alarmierung lief über den normalen Betriebsfunkkanal der Feuerwehren des Kreises Lippe. Während einer Alarmierung, die auch noch wesentlich länger dauerte,  war eine Verständigung über Funk zwischen Fahrzeugen der Feuerwehr und/oder Rettungsdienst und Leitstelle nicht möglich.

Der DME alarmiert wie gewohnt akustisch und optisch in den NEUEN Einsatzstichworten der Alarm und Ausrückeordnung (AAO)  z.B. Feuer 1 = Kleinbrand / Feuer 2= Mittelbrand / Feuer 3 = Mittelbrand-kritisch / Feuer 4 = Großbrand, oder in Form von präzisen Textnachrichten (Einsatzort, Ereignis, …) übertragen, so dass Rückfragen entfallen und die Einsatzkräfte wertvolle Zeit sparen.

Es können auch gezielt nur bestimmte Gruppen alarmiert werden. So muss für den Einsatz eines Sonderfahrzeuges nicht eine gesamte Einheit alarmiert werden. Weiterhin bietet die POCSAG-Alarmierung eine bessere Übertragungs- und Empfangsbereitschaft, zum Beispiel in Gebäuden.

 

© Drewes – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)